Tipps zur Brokerauswahl

Der Erfolg oder Mißerfolg beim Forex Trading hängt entscheidend von der richtigen Auswahl des Brokers ab. Ein Blick allein auf die später zu zahlenden Gebühren reicht jedoch nicht aus: es gibt weitere wichtige Entscheidungskriterien. Folgende Checkliste soll Ihnen daher bei der Auswahl Ihres persönlichen Forex Brokers als kleine Hilfestellung dienen und Ihnen die Auswahl erleichtern.

In der wachsenden Forex-Landschaft des Internets finden sich viele interessante Angebote, die meist auf den ersten Blick sehr ansprechend sind. Prüfen Sie die Konditionen genau und werfen Sie einen Blick auf die Details – ein Broker Vergleich lohnt sich immer!

1. Kursdifferenz, „Point“ und „Pip“

Forex Broker verdienen ihr Geld durch die Differenz von Brief- und Geldkurs, also dem Unterschied zwischen angebotenem und nachgefragtem Devisenkurs. Diese Abweichung wird als Kursdifferenz bezeichnet und in „Points“ oder „Pips“ berechnet, welche wiederum das kleinste Maß für eine Preisänderung eines Kurses im Forex darstellen.

Der Währungskurs wird beim Forex bis auf die vierte Nachkommastelle und immer im Verhältnis zu einer Basiswährung angegeben, mit der die betrachtete Währung bezahlt werden soll. Ein Pip oder Point sind somit ein Tausendstel der zu zahlenden Währung, die im „Nenner“ bzw. hinter dem Bruchstrich der Währungsnotierung steht. Die Kursnotierung „EUR/USD 1,2345“ bedeutet etwa, dass für einen Euro genau 1,2345 US-Dollar bezahlt werden müssen. Verändert sich der Kurs zum Beispiel auf 1,2346 US-Dollar, so hat sich der Wert des Euro in diesem Fall um einen Point bzw. Pip erhöht. In diesem Beispiel hat der Euro an Wert gewonnen, sein Preis (in US-Dollar) ist um 0,0001$ gestiegen.

Verlangt ein Forex Broker nun z.B. „zwei Pips für EUR/USD“, so gehen 0,0002 US-Cent pro gehandeltem Euro an den Broker. Verkaufen Sie Ihr Lot wenn der Euro um zwei Pips gestiegen sein sollte, so erreichen Sie genau den sogenannten Break Even-Punkt, also die Menge bei der Sie weder Gewinn noch Verlust machen. Steigt der Euro jedoch mindestens um drei Pips in unserem Beispiel, also drei Tausendstel Euro oder drei Hundertstel Euro-Cent, so sind Sie in der Gewinnzone.

Bei näherer Betrachtung wird klar, dass Forex Broker immer mitverdienen, ganz gleich ob Sie am Ende Gewinn oder Verlust machen. Dies ist jedoch vollkommen angemessen, da die von Ihnen in Anspruch genommenen Dienstleistung des Broker sowohl im Gewinn- als auch im Verlustfall erbracht wurde. Bedenken Sie beim Forexhandel immer, dass neben immensen Gewinnaussichten auch die Gefahr des Totalverlustes besteht. Eine alte Trader-Weisheit besagt demzufolge: „Handeln Sie daher immer nur mit dem Geld, welches Sie sich leisten könnten zu verlieren.“

2. Reputation und Regulierungsfragen

Bei der Wahl des richtigen Forex Brokers sollten Sie neben der Kostenstruktur auch die Reputation des Handelshauses und die Regulierungsdetails unter die Lupe nehmen. Die Recherche kann mühsam sein und einige Zeit in Anspruch nehmen – Sie wird Ihnen jedoch beim zukünftigen Handeln Zeit und Ärger ersparen!

Sie haben keine Lust auf eine zeitintensive Broker Recherche? ForexBrokerVergleichen.com hat für Sie eine Vielzahl von Forex Brokern auf Herz und Nieren geprüft und die jeweiligen in übersichtlichen Testberichten zusammengefasst. In Kombination mit den Erfahrungen und Empfehlungen kommen wir so zu Empfehlungen, die Ihnen dabei helfen sollen, den für Sie passenden Broker zu finden. Hier geht es zur großen Testübersicht aller deutschen Forex Anbieter…

Um zu einem objektiven Ergebnis zu kommen, sollten Sie sich nicht nur auf die oftmals blumigen Selbstbeschreibungen der Broker verlassen. Ein Blick auf die Webseiten hilft jedoch, wenn es um maßgebliche Fragen, wie die Herkunft des Brokers oder der regulierenden Behörde geht.

Lesen Sie ferner Rezensionen und unabhängige Testberichte und achten Sie unbedingt auf Kundenmeinungen von erfahrenen Tradern: Hält der Broker, was er verspricht? Stimmen die Meinungen der Kunden mit der Selbsbeschreibung des Brokers überein?

Ebenso selbstverständlich ist ein Blick auf die Regulierungsdetails, um Länder mit schwachen Bestimmungen von strikten unterscheiden zu können. Die USA, das Vereinigte Königreich (UK), Hong Kong oder Australien sind Beispiele für Länder mit strengen behördlichen Verordnungen, bei denen das Hauptaugenmerk auf dem Anlegerschutz liegt.

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