Mobiles Forex Trading

Der Devisenhandel wird mobil. Kein Wunder – denn die Finanzmärkte sind immer in Bewegung; 356 Tage im Jahr, sieben Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag. Forex Geschäfte werden von überall gemacht: auf dem Weg zur Arbeit, unterwegs im Café und beim Dinner. Doch – obwohl neueste Errungenschaften locken – es ist zu früh, Computer und Laptops ganz aussen vor zu lassen. Es gilt schliesslich nicht, den einen Bildschirm durch einen anderen zu ersetzen, sondern je nach Situation das passende Endgerät (Desktop-PC, Laptop und Notebook, Tablet-PC und iPad, Smartphone und iPhone) zur Hand zu haben. Bei der Wahl der geeigneten mobilen Trading Plattform kommt es jedoch nicht nur darauf an, welches Gerät und welche Software zur Verfügung stehen. Manchmal können Kleinigkeiten wichtige Sekunden kosten und über Profit und Verlust entscheiden. Um das zu vermeiden, sollten die folgenden Hinweise beim mobilen Forex Trading beachtet werden:

1. Übersichtlichkeit der Applikation

Durch die Vielzahl an Markt- und Analysedaten kann die Darstellung auf dem mobilen Bildschirm des Smartphones beziehungsweise Tablet-PCs schnell unübersichtlich werden. Um rasch reagieren zu können ist ein schnelles Auffinden der gerade relevanten Daten unerlässlich. Dies wird umso schwieriger, je kleiner (und mobiler) der Bildschirm ist. Flexible Trading Applikationen erlauben die genaue Auswahl und Darstellung einzelner Daten, Diagramme uns Statistiken. Bei der Suche nach weiteren Informationen bleiben diese sichtbar, während die übrigen weggeklickt werden können. Dies ermöglicht eine deutlich schnellere Orientierung und damit auch deutlich schnellere und bessere Handelsentscheidungen.

2. SMS-Alerts

Um beispielsweise das Erreichen eines bestimmten Währungs- oder Anleihekurses oder marktrelevante Nachrichten ohne Verzögerung zu erfahren, sollte der Trader nicht ununterbrochen auf Kurstabellen und Newsticker starren müssen. Für alle Bereiche sollte es die Möglichkeit geben, sich für einen SMS-Alarm einzutragen. Mithilfe dessen wird keine wichtige Handelsnachricht verpasst.

3. Übertragungsgeschwindigkeit

Es ist schon etwas länger her, als man nur mit einem Breitband-Adapter am Laptop mobil traden konnte. Um am Ball zu bleiben, musste man den Laptop dann auch noch die ganze Zeit mit sich herumtragen. Mit Smartphones und UMTS ist dies heutzutage um einiges einfacher. Eines hat sich jedoch seither kaum verändert: damals wie heute wird die Übertragungsgeschwindigkeit erheblich verlangsamt, wenn viele Nutzer gleichzeitig im Netz unterwegs sind. Das hat natürlich auch Auswirkungen darauf, ob eine Position schnell geöffnet beziehungsweise wieder geschlossen werden kann. Um eine schnelle Reaktionszeit auch von technischer Seite sicherzustellen, sollte vor der ersten Order geprüft werden, wie lange es dauert, eine App zu öffnen oder eine Webseite aufzurufen. Manche Software Programme erlauben die Ausführung einer Order lediglich in Schritten von 20 Pips, um die Trader vor Schaden durch zu langsame Software zu bewahren.

Unser Empfehlung: erst testen, dann traden. Bei uns finden Sie alle Forex Broker im Vergleich.

4. Marktsentiment

Neben der Analyse der technischen und fundamentalen Marktindikatoren spielt die Stimmung am Markt eine wichtige Rolle zur Einschätzung der weiteren Marktentwicklung. Üblicherweise geben – mit einiger zeitlicher Verzögerung – Umfrageergebnisse und Expertenmeinungen Auskunft über das sogenannte Marktsentiment. Eine relativ zeitnahe Möglichkeit, dieses abzufragen, besteht durch das Bloggen in den entsprechenden Foren oder die Suche bei Google & Co. Einen unmittelbaren und direkten Zugang zu der aktuellen Stimmung der Trader ermöglichen hingegen offene Netzwerke. In ihnen können die Handelsbewegungen anderer Trader in Echtzeit eingesehen und unter Umständen auch kopiert werden. Durch eine automatische Kopierfunktion entsteht auch bei der Orderausführung keinerlei Zeitverlust. Natürlich gilt auch hierbei die statistische Weisheit: Je größer die Community, desto besser bildet sie die tatsächliche Marktstimmung ab.

5. Charts

Die Lesbarkeit von Charts und Kurstabellen auf Mobiltelefonen und Smartphones lässt trotz aller Annehmlichkeiten dieser mobilen Geräte (meist) zu wünschen übrig. Oftmals sind die Feinheiten schlecht erkennbar und auch die Möglichkeiten des Bildschirm-Scrollens sind teilweise eingeschränkt. Deswegen empfiehlt es sich, Charts und Kurstabellen auf etwas größeren Bildschirmen zu verfolgen, wie sie zum Beispiel Tablet-Computer (iPad, Samsung) bieten.

Der unmittelbare Zugriff auf Marktdaten sowie die Handelsbewegungen und Einschätzungen anderer Marktteilnehmer in Kombination mit mobilem Trading erhöht signifikant die Erfolgschancen. Obwohl mobiles Trading erst am Anfang steht und es noch einige Einschränkungen gibt, wird der Finanzhandel mehr und mehr mobil abgewickelt werden. Schließlich schreiten die technologischen Entwicklungen weiter fort und die Trader werden mit dem Traden von unterwegs immer vertrauter. Mobiles Traden ermöglicht, ohne Unterbrechung an den Märkten präsent zu sein. Erfahren Sie in unseren Broker Tests, welche Forex Anbieter mobiles Trading unterstützen.

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